{"id":2056,"date":"2019-02-09T14:27:39","date_gmt":"2019-02-09T07:27:39","guid":{"rendered":"https:\/\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/?p=2056"},"modified":"2021-03-26T17:12:03","modified_gmt":"2021-03-26T10:12:03","slug":"buchvorstellung-dai-hoc-universitat-von-nguyen-xuan-xanh","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/buchvorstellung-dai-hoc-universitat-von-nguyen-xuan-xanh\/","title":{"rendered":"Buchvorstellung: \u0110\u1ea0I H\u1eccC (UNIVERSIT\u00c4T) von Nguy\u1ec5n Xu\u00e2n Xanh"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<h1 style=\"text-align: center\"><span style=\"color: #003366;font-size: 18pt\">BUCHVORSTELLUNG<\/span><\/h1>\n<h1 style=\"text-align: center\"><span style=\"color: #ff0000\">\u0110\u1ea0I H\u1eccC oder UNIVERSIT\u00c4T<\/span><\/h1>\n<h2 style=\"text-align: center\"><span style=\"color: #003366;font-size: 14pt\">NGUY\u1ec4N XU\u00c2N XANH<\/span><\/h2>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\"><span style=\"color: #000080\">Die Universit\u00e4t ist eine Schule, aber eine einzigartige Schule. An ihr soll nicht nur unterrichtet werden, sondern der Sch\u00fcler an der Forschung teilnehmen und dadurch zu einer sein Leben bestimmden wissenschaftlichen Bildung kommen. Die Sch\u00fcler sind der Idee nach selbst\u00e4ndige, selbstverantwortliche, ihren Lehrern kritisch folgende Denker. Sie haben die Freiheit des Lernens.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\"><span style=\"color: #000080\">Die Universit\u00e4t ist die St\u00e4tte, an der Gesellschaft und Staat das hellste Bewu\u00dftsein des Zeitalters sich entfalten lassen. Dort d\u00fcrfen als Lehrer und Sch\u00fcler Menschen zusammenkommen, die hier nur den Beruf haben, Wahrheit zu ergreifen. Denn da\u00df irgendwo bedingungslose Wahrheitsforschung stattfinde, ist ein Anspruch des Menschen als Menschen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\"><span style=\"color: #000080\">Die M\u00e4chte in Staat und Gesellschaft sorgen aber zugleich f\u00fcr die Universit\u00e4t, weil dort die Grundlage f\u00fcr die Aus\u00fcbung staatlicher Berufe gewonnen wird, die wissenschaftliches K\u00f6nnen und geistige Bildung verlangen.<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: right\"><span style=\"color: #000080\">KARL JASPERS<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Kurz vor dem vietnamesischen T\u1ebftfest zum Jahr des Schweins 2019 ist mein Buch<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"color: #008000\"><strong>\u201cUNIVERSIT\u00c4T &#8211; INSTITUTION DER H\u00d6HEREN BILDUNG,<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"color: #008000\"><strong>WELCHE DIE WELT VER\u00c4NDERT\u201d<\/strong><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">erschienen. Es handelt sich um die 900j\u00e4hrige Geschichte der Universit\u00e4t, vom Mittelalter bis heute, im Westen wie im Osten. Universit\u00e4ten, welche wir heutzutage \u00fcberall vorfinden, sind urspr\u00fcnglich ein eigent\u00fcmliches intellektuelles Produkt des mittelalterlichen christlichen westlichen Europas, welches keine andere Zivilisation der Welt kennt. Im 12. und 13. Jahrhundert, nachdem das Abendland das Joch der Finsteren Zeit absch\u00fctteln konnte, die Wirtschaft aufbl\u00fchte, die politische Stabilit\u00e4t gew\u00e4hrleistet wurde, sind die Universit\u00e4ten als <i>universitas<\/i> \u2013 d.h. durch das freiwillige Zusammenkommen der Gelehrten und Studenten mit dem Interessen &#8211; enstanden, Bildung voranzutreiben. <i>Universita<\/i>s hat anf\u00e4nglich nicht die Bedeutung der Universit\u00e4t wie sp\u00e4ter, sondern den Charakter einer Zunft wie die in der handwerklichen Produktion oder des Handels. Z\u00fcnfte haben damals einen sehr progressiven Charakter und sind autonome Organisationen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Das wesentliche Ziel der Universit\u00e4t ist zun\u00e4chst eine <i>liberale<\/i> Erziehung anzubieten, wie man sie nennt. Liberal, weil sie den Menschen vom Unwissen und den engen allt\u00e4glichen Interessen befreit, damit er <i>freier <\/i>Mensch wird. Der Lehrplan sieht in erster Stufe die Grammatik, Rhetorik und die Logik vor, welche das Trivium bilden, dann in der zweiten Stufe die Arithmetik, Geometrie, Astronomie und die Musik as Quadrivium. Zusammen wurden die F\u00e4cher als <i>septem artes liberales<\/i> \u2013 sieben Freie K\u00fcnste &#8211; genannt. Der Student soll dadurch Qualifikationen erlangen wie das logische, selbst\u00e4ndige und kritische Denken. Disputationen im Seminar wie in der Pr\u00fcfung sind charakteristische Z\u00fcge des Lernens. Die liberale Erziehung dient dann als Vorbereitung auf h\u00f6here Studien an juristischen, medizinischen oder theologischen Fakult\u00e4ten.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" title=\"\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/C3A5CUsers5CHP5CAppData5CLocal5CMicrosoft5CWindows5CINetCacheContent.Word5CBia20phoi20canh203D-01.jpg.jpeg?resize=502%2C335&#038;ssl=1\" alt=\"C:\\Users\\HP\\AppData\\Local\\Microsoft\\Windows\\INetCacheContent.Word\\Bia phoi canh 3D-01.jpg\" width=\"502\" height=\"335\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Das Buch UNIVERSIT\u00c4T, vom Verlag Ho Chi Minh Stadt, 570 Seiten, 185.000 VND (Eur 7.00)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Universit\u00e4re Bildung hat in den Augen der Kirchenv\u00e4ter eine h\u00f6here spirituelle Bedeutung: n\u00e4mlich <i>das zu verstehen woran man glaubt<\/i> wie Anselm, der Erzbischof von Canterbury, erkl\u00e4rte. Die Vernunft ist eine g\u00f6ttliche Gabe, um Gott und sein Reich zu verstehen, und dadurch, den Glauben zu begr\u00fcnden sowie zu verteidigen. Die Kirche wollte eine rationelle, ja <i>intellektuelle<\/i> Religion haben. Langsam durchdrang damit Wissenschaft die Kirche, obwohl sie der Theologie offiziell nur als Magd diente. Die historische zwei Jahrhunderte dauernde \u00dcbersetzung Griechischer Werke von Aristoteles, Euklid, Ptolemaios, Galen, etc. gab den entscheidensten Ansto\u00df in der Verwissenschaftlichung der Universit\u00e4t. Wissenschaft wurde die antreibende Kraft und hielt die Entwicklung der Universit\u00e4t f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahrhunderte dynamisch aufrecht. Hier sieht man den fundamentalen Unterschied zu anderen Zivilisationen: Ohne Wissenschaft gebe es keine Universit\u00e4t; und ohne Universit\u00e4t k\u00f6nne sich keine Wissenschaft entwickeln.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Es ist \u2013 nebenbei bemerkt \u2212 ganz \u00fcberraschend, da\u00df sich europ\u00e4ische Universit\u00e4ten das wissenschaftliche heidnische Erbe des antiken Griechenlands voll und ganz aneigneten, wohl aber verst\u00e4ndlicher, wenn man bedenkt, da\u00df das Christentum eigentlich in der dominierenden hellenistischen Kultur geboren und mehrere Jahrhunderte unter ihrem Einflu\u00df gross geworden war. Das einzige zivilisatorische Milieu war hellenistisch, durchdrang Menschen, Geist und Institutionen, wenn man wollte oder nicht. Der Proze\u00df der Christianisierung der Griechisch-spechenden Welt ist mit dem der Hellenisierung der Christlichen Religion eng verbunden. Das Neue Testament wurde sogar in Griechisch geschrieben, nicht in Hebr\u00e4isch oder Aram\u00e4isch, die Sprache, welche Jesus sprach. Deshalb kann die mittelalterliche Aneignung des wissenschaftlichen griechischen Werks als die nat\u00fcrliche Fortsetzung des fr\u00fcheren kulturellen Durchdringungsprozesses (<em>cultural osmosis<\/em>) verstanden werden. Erstaunlich genug bleibt allerdings, da\u00df das Licht der Wissenschaft nach tausendj\u00e4hriger finsterer Zeit der Unterbrechung nicht g\u00e4nzlich gel\u00f6scht wurde, sondern wieder neu aufflackerte, zum Wohl der Menschheit.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit der Zeit entwickelte sich die Wissenschaft Schritt f\u00fcr Schritt jedoch au\u00dferhalb der kirchlichen Kontrolle. Die Kulturmatrix des 16. Und 17. Jahrhunderts erreichte ihre Grenzen, ist zu eng und f\u00fcr Umw\u00e4lzung reif geworden. Der grosse Aufstand gegen die R\u00f6mische Kirche ist, neben dem der Reformation, von den frommen Wissenschafltern wie Copernicus und Galilei getragen. Sie richteten sich gegen bestimmte kirchliche Dogmen in der Bibel sowie die des Aristoteles in seiner Wissenschaft, welche bis dahin als ein unantastbarer Schutzwall diente.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach mehreren Jahrhunderten hat der Westen Menschen mit Eigenschaften herangebildet wie Vernunftsdenken, Wahrheitsliebe, Wahrheitssuchen, und wenn n\u00f6tig, die Bereitschaft, sich f\u00fcr sie aufzuopfern. Die Revolte des 16. und 17. Jahrhunderts ist der ausdr\u00fccksvolle Beweis daf\u00fcr. Die Wahrheit soll nicht verheimlicht oder vertuscht werden. Sie war eben nicht minder eine g\u00f6ttliche Offenbarung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nun, nachdem Isaac Newton in seinem epochalen Werk <i>Principia<\/i> in 1687 die von Copernicus, Galilei, Kepler entwickelten Gedanken in ein grossartiges mathematisch koherentes Geb\u00e4ude vereinte, ist die <i>moderne <\/i>Wissenschaft aus der Taufe gehoben. Sie hob die Vernunft in ihr eigenes, selbst\u00e4ndiges und von der Religion freies Reich hin\u00fcber. Es ist wirklich <i>einmalig<\/i> in der Geschichte, da\u00df im Scho\u00df einer herrschenden, strengen Religion die moderne Wissenschaft am Ende des Tages gegen ihren Willen geboren wurde. Dieses <em>Wunder<\/em> findet man nirgend in anderen Zivilisationen. Der Kampf, den die Wissenschaftler des Abendlands f\u00fcr die neue Weltanschauung konsequent gef\u00fchrt hatten, war zugleich auch ein Kampf f\u00fcr <em>Freiheit<\/em> und <em>Toleranz<\/em>. Freiheit war von vornherein nicht von oben gegeben, sie mu\u00dfte vielmehr erk\u00e4mpft werden. Dies ist auch ganz anders als im Osten, wo der Konformismus aus sozialen, ideologischen und poltitischen Gr\u00fcnden sich auf Ewigkeit aufrechterhielt und jedgliche geistige Freiheit erstickte. Es mangelt letzten Endes, wie Hegel es ausdr\u00fcckte, an einem &#8220;freien und ideellen Reich des Geistes&#8221; und an &#8220;jenem freien Boden der Innerlichkeit und dem eigentlichen wissenschaftlichen Interesse, das sie zu einer theoretischen Besch\u00e4ftigung macht.&#8221;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nun, das hatte folgenreiche Konsequenz, n\u00e4mlich, da\u00df die Universit\u00e4ten, welche weiterhin unter der Obhut der Theologie und Kirche standen, ihren Einflu\u00df als Zentren der wahrhaftigen Gelehrsamkeit unwiederbringlich eingebu\u00dft hatten. Jede Dogmatisierung bringt den kreativen Geist zum Ersticken. Die <i>industrielle Revolution <\/i>anderseits, welche im folgenden 18. Jahrhundert in England mit ungeheuerer Schwungkraft began und sich auf dem Kontinent sehr rasch verbreitete, richtete sich eher nach n\u00fctzlichem Wissen, was die technischen Schulen befriedigen k\u00f6nnten. Wissenschaften k\u00f6nnen au\u00dferdem in den neu entstandenen Akademien gedeihen. All das schien die Universit\u00e4ten \u00fcberfl\u00fcssig zu machen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Deutschland des 18. Jahrhunderts, welches die meisten Universit\u00e4ten in Europa besa\u00df, ging ihr Ruf talabw\u00e4rts. Eine verbreitete Meinung forderte schlie\u00dflich ja sogar ihre Abschaffung. Ihre Totesstunde schien zu l\u00e4uten. Aber die Universit\u00e4ten k\u00f6nnen doch nicht so einfach absterben! Die Rettung kam erstaunlicherweise gerade aus diesem r\u00fcckst\u00e4ndigen Deutschland. Weshalb? Das war als Folge des vernichtenden Sto\u00dfes, den Napoleon Bonaparte der ruhmreichen Preu\u00dfischen Armee in Jena und Auerstedt in einem Tag des Jahres 1806 versetzte und damit auch dem morschen \u00fcberf\u00e4lligen monarchischen Regime. <i>\u00c9crasez l\u2019inf\u00e2me<\/i>, hat Napoleon mit Stolz verk\u00fcndet. Der K\u00f6nig mu\u00dfte mit seinem Stab nach K\u00f6nigsberg fliehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Gerade aus dieser dem\u00fctigenden Niederlage kam die Rettungsidee auf, eine neue Universit\u00e4t in Berlin zu gr\u00fcnden, um <i>das durch geistige Kr\u00e4fte zu ersetzen, was an physischem verloren<\/i> war. Wilhelm von Humboldt, ein gro\u00dfer Humanist und Gelehrter der Zeit, Freund von Goethe und Schiller, welcher das volle Vertrauen von Freiherr vom Stein, dem Kopf der Reform, geno\u00df, war damit beauftragt worden. Humboldt setzte dem Zeitgeist auf unerwartete Weise einen mutigen und idealistischen Gegenwind entgegen: Die Universit\u00e4t muss eine <em>Forschungsuniversit\u00e4t<\/em> sein, und soll neue innovative, imperative Z\u00fcge haben: Lehrfreiheit, Lernfreiheit, Vereinigung von Lehre und Forschung, Wissenschaft als oberstes Ziel aller T\u00e4tigkeit, Einsamskeit und Freiheit als neue Lebensweise, Lehrer und Studenten als gleichberechtigte Mitstreiter auf dem Marsch zu neuen Fronten der Wissenschaft; Wissenschaft sei etwas, was nie ganz gefunden werden k\u00f6nne, und deshalb solle stets weiter geforscht werden, so lautet der Humboldts Grundsatz. <i>Akademische Freiheit<\/i> soll die Seele des Universit\u00e4tsbetriebes sein, dem Staat sei angeraten, sich lieber Abstand von der Universit\u00e4t zu halten &#8211; in seinem eigenen Interesse. Karl Jaspers&#8217; oben zitierte\u00a0 Worte beschreiben ganz eloquent den Geist und die Mission des neuen Universit\u00e4tstypus.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mit hoher Verg\u00fctung, strengem Leistungsprinzip, und wissenschaftlicher Forschung als oberstem Ziel, war die neu gegr\u00fcndete Universit\u00e4t in Berlin ein <i>freier Markt der Ideen<\/i> geworden und sie beendete infolgedessen die unter den Gelehrten bis dahin herrschende Cliquenwirtschaft. Forschungsuniversit\u00e4ten \u00f6ffneten der 2. Wissenschaftlichen Revolution des 19. Jahrhunderts\u00a0 weite und breite Pforten. Sie wurden Brutst\u00e4tte wissenschaftlicher Forschung und waren damit schrittsweise zum Machtinstrument moderner Nationalstaaten geworden.<\/p>\n<img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\" wp-image-2993 aligncenter\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/Humboldt.jpg?resize=276%2C349&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"276\" height=\"349\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/Humboldt.jpg?resize=237%2C300&amp;ssl=1 237w, https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/Humboldt.jpg?w=631&amp;ssl=1 631w\" sizes=\"(max-width: 276px) 100vw, 276px\" data-recalc-dims=\"1\" \/>\n<p style=\"text-align: center\">Wilhelm von Humboldt (1767-1835)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-2994\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/Schiller.jpg?resize=277%2C324&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"277\" height=\"324\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/Schiller.jpg?resize=256%2C300&amp;ssl=1 256w, https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/Schiller.jpg?resize=768%2C899&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/Schiller.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w\" sizes=\"(max-width: 277px) 100vw, 277px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Friedrich von Schiller (1759-1805)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Einundzwangzig Jahre vor der Berliner Gr\u00fcndung hatte jedoch ein ber\u00fchmter <i>Dichter <\/i>die Rolle und Notwendigkeit der Forschung und des neuen Typus der Gelehrten an den Universit\u00e4ten im voraus erkannt. In seiner <i>akademischen Antrittsrede<\/i> in Jena am 26. Mai 1789 \u2013 gerade nur wenige Monate vor der Franz\u00f6sischen Revolution \u2212 <i>Was hei\u00dft und zu welchem Ende studiert man Universalgeschichte?<\/i> hielt Friedrich Schiller zwei gegens\u00e4tzliche Typen des Gelehrtentums vor den Spiegel: Den Brotgelehrten und den philosophischen Kopf, und er setzte sich eingehend mit ihnen auseinander. Der Schlu\u00df seiner ber\u00fchmten Antrittsrede m\u00fcndete in einen dichterischen und pathetischen Appell \u2013 ja <i>moralischen<\/i> <i>Imperativ<\/i> &#8211; an das Gewissen angehender junger Akademiker, n\u00e4mlich durch neue Sch\u00f6pfungstaten die Weltgeschichte in Gang zu halten:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\"><span style=\"color: #000080\">Unser <em>menschliches<\/em> Jahrhundert herbeizuf\u00fchren haben sich \u2013 ohne es zu wissen oder zu erzielen \u2013 alle vorhergehenden Zeitalter angestrengt. Unser sind alle Sch\u00e4tze, welche Flei\u00df und Genie, Vernunft und Erfahrung im langen Alter der Welt endlich heimgebracht haben. Aus der Geschichte erst werden<em> Sie<\/em> lernen, einen Werth auf die G\u00fcter zu legen, denen Gewohnheit und unangefochtener Besitz so gern unsre Dankbarkeit rauben: kostbare theure G\u00fcter, an denen das Blut der Besten und Edelsten klebt, die durch die schwere Arbeit so vieler Generationen haben errungen werden m\u00fcssen! Und welcher unter Ihnen, bei dem sich ein heller Geist mit einem empfindenden Herzen gattet, k\u00f6nnte dieser hohen Verpflichtung eingedenk sein, ohne da\u00df sich ein stiller Wunsch in ihm regte, an das <em>kommende<\/em> Geschlecht die Schuld zu entrichten, die er dem vergangenen nicht mehr abtragen kann? Ein edles Verlangen mu\u00df in uns entgl\u00fchen, zu dem reichen Verm\u00e4chtni\u00df von Wahrheit, Sittlichkeit und Freiheit, das wir von der Vorwelt \u00fcberkamen und reich vermehrt an die Folgewelt wieder abgeben m\u00fcssen, auch aus <em>unsern<\/em> Mitteln einen Beitrag zu legen und an dieser unverg\u00e4nglichen Kette, die durch alle Menschengeschlechter sich windet, unser fliehendes Dasein zu befestigen. Wie verschieden auch die Bestimmung sei, die in der b\u00fcrgerlichen Gesellschaft Sie erwartet \u2013 etwas dazu steuern k\u00f6nnen Sie alle! Jedem Verdienst ist eine Bahn zur Unsterblichkeit aufgethan, zu der wahren Unsterblichkeit, meine ich, wo die That lebt und weiter eilt, wenn auch der Name ihres Urhebers hinter ihr zur\u00fcckbleiben sollte.<\/span><\/p>\n<p style=\"padding-left: 30px;text-align: right\"><span style=\"color: #000080\">Friedrich Schiller<\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ist Humboldt der geistige, humanistische Vater der Berlin Universit\u00e4t, so gilt Schiller als ihr <i>moralischer <\/i>Vater. Nun setzte die neue innovative und fermentierende Kultur der neuen Universit\u00e4ten unbekannte sch\u00f6pferisce Kr\u00e4fte in den Wissenschaftlern frei. Die neue Universit\u00e4t ist urspr\u00fcnglich an sich das Produkt deutscher idealistischer Philosophie und des Neo-Humanismus. Nach einigen Jahrzehnten ist jedoch die Philosophie, die in Hegel als H\u00f6hepunkt kulminierte, ihre Rolle an die exakten Naturwissenschaften abgetreten. Ein historischer <em>Schichtwechsel<\/em> von hoher Bedeutung hatte statt gefunden. Ein g\u00f6ttlicher Zufall hatte aber auch gewollt, da\u00df gerade Alexander von Humboldt, dem Bruder von Wilhelm, die Rolle des Paten der neuen exakten Naturwissenschaften zufiel. Er war einer der meist angesehenen und einflu\u00dfreichen Naturwisschaftler seiner Zeit, geno\u00df das volle Vertrauen des K\u00f6nigs und den Respekt der Kollegen. Er hat zum Aufbau der neuen Wissenschaftzweige besondere Beitr\u00e4ge geleistet. Deutsche Universit\u00e4ten und ihre Professoren avanzierten rasch zum Weltruf. Die Wissenschaften erlebten eine Phase des <i>Sturm und Drang<\/i>, welche von da an f\u00fcr immer und intensiver anh\u00e4ltet. \u00a0Ein herrliches Zeitalter bahnte sich an und Deutschland war f\u00fcr die Welt zum Mekka der Wissenschaft und des Universit\u00e4tsmodells geworden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Jenseits des Atlantik \u00fcbernahmen nach dem B\u00fcrgerkrieg F\u00fchrer bedeutender amerikanischer Colleges, von Johns Hopkins, Harvard bis zu Cornell, Stanford und Chicago, das deutsche Muster, um sog.<i> graduate schools<\/i> zu gr\u00fcnden und damit Colleges zu grossen Universit\u00e4ten zu erweitern. Es war ein revolution\u00e4rer Schritt in der amerikanischen Geschichte h\u00f6herer Bildung. <i>Akademische Freiheit<\/i>, einschliesslich der <i>Lehrfreiheit<\/i> und <i>Lernfreiheit<\/i>, als deutsches Verm\u00e4chtnis, wurde dort als ein <i>Evangelium<\/i> empfunden. <i>Eine Universit\u00e4t muss einheimisch verwurzelt sein; sie muss reich sein; vor allem, sie muss frei sein<\/i>, wie der legend\u00e4re President Charles W. Eliot der Universit\u00e4t von Harvard es in seiner Amtantrittsrede in 1869 ausdr\u00fcckte, w\u00e4hrend wissenschaftliche Forschung den Eckpfeiler des akademischen Lebens bildete. Forschung ist aus zwei Gr\u00fcnden unentbehrlich, sagte Eliot, <i>weil zum einen eine Universit\u00e4t, welche kein Ort der Forschung ist, nicht l\u00e4nger<\/i> <i>als ein guter Ort f\u00fcr die Lehre bestehen kann; und zum zweiten,<\/i> <i>weil diese unabl\u00e4ssige, stille und zielgerichtete Forschung nach Wahrheiten gerade die Bedingung f\u00fcr den materiellen und zugleich intellektuellen Fortschritt bietet.<\/i><\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"alignnone wp-image-2997\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/Eliot.jpg?resize=262%2C350&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"262\" height=\"350\" srcset=\"https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/Eliot.jpg?resize=224%2C300&amp;ssl=1 224w, https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/Eliot.jpg?resize=768%2C1030&amp;ssl=1 768w, https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/Eliot.jpg?w=800&amp;ssl=1 800w\" sizes=\"(max-width: 262px) 100vw, 262px\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Charles W. Eliot (1834-1926)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Jedoch fanden amerikanische Universit\u00e4ten erst in den Jahrzehnten der Nachkriegszeit nach dem 2. Weltkrieg ihre st\u00fcrmischste und vollste Entwicklung. Dort wurde Wissenschaft zur <i>Big science<\/i> entwickelt und der<i> universal access <\/i>zu den Unversit\u00e4ten zum ersten Mal in der Geschichte erreicht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Im Osten hatten Japan und China das Deutsche Universit\u00e4tsmodell eingef\u00fchrt, zu jeweils verschiedenen Zwecken. Humboldtsche Gedanken wurden ausdr\u00fccklich in der Peking Universit\u00e4t durch die Pers\u00f6nlichkeit von Cai Yuanpei, der anfangs des 20. Jahrhunderts als f\u00fchrender und brilliantester Gelehrter Chinas mehrere Jahre in Deutschland zum Studium verbracht hatte, neu eingepflanzt, um die alte verottete Kultur auszul\u00f6schen, und die neue Wissenschaft frisch zum Gedeihen zu bringen, so hoffte er, w\u00e4hrend das Meiji Japan die Universit\u00e4t zum grossen Teil als Kaderschmiede f\u00fcr den dringenden Aufbau des neuen Staates benutzte. Grundlagenwissenschaften wurden in bestimmtem Ausma\u00df f\u00fcr die Zukunft auch betrieben.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Heutzutage, in der Zeit der Globalisierung, findet im Westen wie vor allem in Osten ein nie dagewesenes grosses Wettrennen der Universit\u00e4ten statt. Asiatische Nationen, vor allem China, mit fortschreitendem Wohlstand, erkennen mehr denn je die Schl\u00fcsselrolle der Universit\u00e4t im Wettbewerb der high-tech-driven Wirtschaft und in der Bildung neuer Klassen universellerer F\u00fchrungskr\u00e4fte in allen gesellschaftlichen Bereichen. Sie investieren gro\u00dfe Ressourcen in den akademischen Betrieb. Asiatische Nationalstaaten wollen das Niveau ihrer Elitenuniversit\u00e4ten denen des Westens angleichen. Wer sp\u00e4ter kommt, wird daf\u00fcr bestraft. Das ist zum Schluss des Buches die <i>Botschaft <\/i>an Vietnam, dessen Universit\u00e4tswesen noch sehr defizit\u00e4r ist, sowohl den Ma\u00dfst\u00e4ben der Gelehrsamkeit weit fern liegt, dem hohen geistigen Potential des Volkes nicht gerecht ist, als auch die l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4llige Industrialisierung des Landes\u00a0 nicht f\u00f6rdert. Geschichtlich gesehen stehen wir, wie Newton einmal sagte, auf den Schultern unz\u00e4hliger gro\u00dfer und kleinerer Riesen. Wir k\u00f6nnen viel mehr und weiter sehen. Ob wir das aber tun oder nicht, ist unsere Wahl &#8211; mit entsprechenden Konsequenzen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"aligncenter\" title=\"\" src=\"https:\/\/i0.wp.com\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/02\/image-1.jpeg?resize=519%2C846&#038;ssl=1\" alt=\"\" width=\"519\" height=\"846\" data-recalc-dims=\"1\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: center\">Die R\u00fcckseite: Ausz\u00fcge aus dem Lob der Wissenchaftler f\u00fcr das Buch<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><span style=\"color: #000080\"><strong>INHALTSVERZEICHNIS<\/strong><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><i>Einf\u00fchrung<\/i>. Ein geschichtlicher \u00dcberblick<\/p>\n<p style=\"text-align: center\">TEIL 1 GESCHICHTE<\/p>\n<ol>\n<li>Geschichte der Universit\u00e4t:<br \/>\n\u25aa Vorwort<br \/>\n\u25aa Universit\u00e4ten im Mittelalter. Ihre Entstehung und Mission<br \/>\n\u25aa Die Humboldts Universit\u00e4t Berlin (1810). Ein revolution\u00e4res Modell<br \/>\n\u25aa Ihre Weltgeltung<br \/>\n\u25aa Universit\u00e4ten im heutigen Kontext<br \/>\n\u25aa Universit\u00e4ten in Vietnam<br \/>\n\u25aa Schlu\u00df<\/li>\n<li>China und Japan: <em>Der Import des Deutschen Universit\u00e4tsmodells <\/em><\/li>\n<li>Humboldt oder Mythos? <em>Und der Schichtwechsel zwischen Philosophie und Naturwissenschaften im 19. Jahrhundert<\/em><\/li>\n<li>Bildung: Exzerpte aus den Studien: <em>Humboldt\u25aa Hegel\u25aa Adorno\u25aa Arendt\u25aa Oppenheimer\u25aa Chomsky<\/em><\/li>\n<li>\u00dcber den Ursprung und die Rolle der Universit\u00e4t (<em>Eine Rede des Autors)<\/em><\/li>\n<li>Universit\u00e4t und die Vernunft im Mittelalter<\/li>\n<li>Die Schule der Vernunft (In Anlehnung an Friedrich Nietzsche)<\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: center\">TEIL 2 HISTORISCHE DOKUMENTE<\/p>\n<ol start=\"8\">\n<li>Werner Jaeger, <em>Paideia oder die Antike Griechische Bildung <\/em><\/li>\n<li>Wilhelm von Humboldt, <em>\u00dcber die innere und \u00e4u\u00dfere Organisation der h\u00f6heren wissenschaftlichen Anstalten in Berlin. <\/em>(\u00dcbersetzt von Nguy\u1ec5n Ti\u1ebfn B\u00ecnh und Nguy\u1ec5n Xu\u00e2n Xanh)<\/li>\n<li>Gerhard Casper, <em>Vorteile der forschungsintensiven Universit\u00e4t \u2212 Universit\u00e4ten im 21. Jarhundert. <\/em>(\u00dcbersetzt von Tr\u01b0\u01a1ng V\u0103n T\u00e2n und Nguy\u1ec5n Xu\u00e2n Xanh)<\/li>\n<li>Friedrich Schleiermacher, <em>Gelegentliche Gedanken \u00fcber Universit\u00e4ten im deutschen Sinn <\/em>(Ausz\u00fcge)<\/li>\n<li>Johann D. Michaelis, <em>\u00dcber die Bedeutung protestantischer Universit\u00e4ten in Deutschland <\/em>(Ausz\u00fcge)<\/li>\n<li>Friedrich Paulsen, <em>Lehrfreiheit \u2013 Der Stolz der Deutschen Universit\u00e4t <\/em><\/li>\n<li>Karl Jaspers, <em>Die Idee der Universit\u00e4t<\/em><\/li>\n<li>J\u00fcrgen Habermas, <em>Die Idee der Universit\u00e4t<\/em><\/li>\n<li>Clark Kerr, <em>Die Idee der Multiversit\u00e4t <\/em><\/li>\n<\/ol>\n<p style=\"text-align: center\">TEIL 3 ESSSAYS<\/p>\n<ol start=\"17\">\n<li>\u00dcber Clark Kerrs Buch <em>Der Nutzen der Universit\u00e4t<\/em><br \/>\n\u25aa Amerikanische Universit\u00e4ten.\u00a0Ihre Entwicklungsgeschichte<br \/>\n\u25aa Clark Kerr. Eine Biographie<br \/>\n\u25aa Amerikanische Colleges. Ihre Entstehung und Mission<\/li>\n<li>Richard C. Levin, <em>Der Aufstieg asiatischer Universit\u00e4ten. <\/em>(\u00dcbersetzt von Ph\u1ea1m Th\u1ecb Ly)<\/li>\n<li>\u00dcber Ben Wildavskys Buch <em>Die gro\u00dfe Konkurrenz um die Besten. Wie globale Universit\u00e4ten die Welt umgestalten.<\/em><\/li>\n<li>\u00dcber Donald Kennedys Buch <em>Die Akademische Verpflichtung<\/em><\/li>\n<\/ol>\n<ol>\n<li style=\"list-style-type: none\"><\/li>\n<\/ol>\n<p>F\u00fcr eine ausf\u00fchrlichere Vorstellung auf Vietnamesisch siehe <a href=\"https:\/\/rosetta.vn\/nguyenxuanxanh\/gioi-thieu-sach-dai-hoc\/\"><i>Gi\u1edbi thi\u1ec7u s\u00e1ch \u0110\u1ea0I H\u1eccC c\u1ee7a Nguy\u1ec5n Xu\u00e2n Xanh<\/i><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;padding-left: 30px\">Nguy\u1ec5n Xu\u00e2n Xanh ist Autor, \u00dcbersetzer, Herausgeber und Mit-Herausgeber einer Buchreihe, neben zahlreichen Aufs\u00e4tzen, \u00fcber Wissenschaftsgeschichte, Bildung und Aufkl\u00e4rung, u.a. <i>Deutschland im 19. Jahrhundert<\/i> (2004), <i>EINSTEIN <\/i>(2007)<i>, Einsteins Spezielle und Allgemeine Relativit\u00e4tstheorie <\/i>(2014)<i>, Albert Einstein \u2212 die Menschliche Seite <\/i>(2016)<i>, Brief an die vietnamesichen Reichen<\/i> (2016)<i>, Festschriften f\u00fcr Max Planck <\/i>(2008)<i>, 400 Jahre Astronomie und Galilei <\/i>(2009)<i>, 150 Jahre Evolutionstheorie und Darwin <\/i>(2009)<i>, Humboldt Universit\u00e4t <\/i>zu ihrem 200j\u00e4hrigen Bestehen (2010), <i>Higgs Partikel <\/i>(2013), sowie mehrere B\u00fccher \u00fcber die Meiji Reform anl\u00e4ssich ihres 150j\u00e4hrigen Bestehens (2018). Mehrere von den B\u00fcchern sind mit Preis ausgezeichnet, worunter <em>EINSTEIN<\/em> mit dem nationalen &#8220;Golden Preis f\u00fcr Gute B\u00fccher 2008&#8221;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; BUCHVORSTELLUNG \u0110\u1ea0I H\u1eccC oder UNIVERSIT\u00c4T NGUY\u1ec4N XU\u00c2N XANH &nbsp; Die Universit\u00e4t ist eine Schule, aber eine einzigartige Schule. An ihr soll nicht nur unterrichtet werden, sondern der Sch\u00fcler an der Forschung teilnehmen und dadurch zu einer sein Leben bestimmden wissenschaftlichen Bildung kommen. 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